Die australische Aufsichtsbehörde ASIC hat Kryptofirmen, die ohne Lizenz tätig sind, vor Geldstrafen von bis zu 10% ihres Jahresumsatzes gewarnt. Diese Warnung erfolgte vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ablaufs einer zeitlichen Nachsicht bei der Durchsetzung am 30. September.

Laut Cointelegraph hat ASIC mehr als 45 Anträge auf Lizenzen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten registriert. Die Quelle gibt nicht an, wie viele Antragsteller bereits Genehmigungen erhalten haben und welche spezifischen Unternehmen von der Warnung betroffen sind.

Für den Markt bedeutet dies die Annäherung an strengere regulatorische Grenzen für nicht lizenzierte Geschäfte in Australien. Es bleibt unklar, wie ASIC nach dem 30. September Maßnahmen ergreifen wird und ob die genannte maximale Sanktion auf jede einzelne Zuwiderhandlung angewendet wird.