
Was passiert ist
Der Regelentwurf sieht außerdem eine Grundlage für die Anerkennung ausländischer Stablecoins vor.
Warum das wichtig ist
Die Initiative könnte die Anforderungen an Emittenten von Stablecoins und deren Zugang zum Singapurer Markt verändern, aber es handelt sich derzeit nur um einen Vorschlag.
Singapur hat Regeln für Emittenten von Stablecoins vorgeschlagen, die 100%-fache Reservehaltung der Vermögenswerte vorsieht und ein Verbot der Ausschüttung von Erträgen. Darüber berichtet CoinDesk unter Berufung auf die Position der Finanzaufsichtsbehörde des Landes.
Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass das Projekt mit den Ansätzen der USA und der Europäischen Union übereinstimmt. Außerdem schaffen die Regeln die Grundlage für die Anerkennung ausländischer Stablecoins.
Für den Markt bedeutet dies möglicherweise eine Verschärfung der Sicherheitenanforderungen und eine Einschränkung der Modelle, bei denen Emittenten Nutzern Erträge versprechen. Allerdings fehlen in den verfügbaren Materialien Details zu Zeitplänen, Annahmeverfahren und der Liste der Vermögenswerte, die als Reserven gelten sollen.
Bestätigte Fakten
- Singapur hat Anforderungen an eine 100%-fache Reservehaltung für Emittenten von Stablecoins vorgeschlagen.
- Der Vorschlag sieht ein Verbot der Ausschüttung von Erträgen durch Emittenten von Stablecoins vor.
- Die Finanzaufsichtsbehörde Singapurs erklärte die Übereinstimmung des Projekts mit Ansätzen der USA und der Europäischen Union.
- Das Projekt sieht die Möglichkeit der Anerkennung ausländischer Stablecoins vor.
- Die Informationen wurden von CoinDesk am 1 September 2026 veröffentlicht.
- Die verfügbare Bestätigung wird in Form von Metadaten und einer kurzen Synopse des Herausgebers präsentiert, nicht in Form des vollständigen Textes des Materials oder einer unabhängigen Bestätigung.
Kontext
Die Quelle beschreibt den Vorschlag der Aufsichtsbehörde und nicht bereits in Kraft getretene Regeln. Das Paket der Quellen umfasst ein unabhängiges Material mit Metadaten und einer Synopse.
Was noch unbekannt ist
- Werden die Regeln angenommen, und wann treten sie in Kraft?
- Welche Vermögenswerte und Verfahren werden als ausreichend für 100%-Reservehaltung gelten?
- Wie wird die Anerkennung ausländischer Stablecoins gestaltet?
- Welche konkreten Ansätze der USA und der Europäischen Union hält die Aufsichtsbehörde für vergleichbar?
Redaktioneller Kontext
Konfidenz: mittel
Vermutliche Folge ist eine Erhöhung der Stabilitätsanforderungen an Emittenten und eine Beschränkung verfügbarer Ertragsmodelle, falls der Vorschlag angenommen wird. Als nächstes beobachtbarer Signal wird die Veröffentlichung von Projektdetails oder eine Entscheidung über das Inkrafttreten. Wesentliche Unsicherheit bleibt aufgrund des Mangels an Fristen, technischen Anforderungen und Anerkennungsverfahren für ausländische Stablecoins.