Kraken hat auf Anfragen verzichtet, Kunden danach zu fragen, was sie mit ausgezahlten Monero-Wallets vorhaben würden. Gleichzeitig behielt die Börse die Herkunftsprüfungen bei und setzte das Monero-Listing (XMR) fort.

Der Mitvorsitzende von Kraken, Arjun Sethi, sagte, dass das Befragen der Kunden nach dem weiteren Verwendungszweck der ausgezahlten Monero unakzeptabel sei. Details zu Zeitrahmen, Reichweite und praktischer Anwendung in der Quelle werden nicht offengelegt.

Die Entscheidung ist wichtig als Signal dafür, wo die Grenze zwischen der Herkunftsprüfung und der Ermittlung des Verwendungszwecks der Auszahlungen liegt. Allerdings basiert die verfügbare Information auf eine unabhängige Meldung und deren Metadaten, weshalb Schlussfolgerungen zu breiteren Auswirkungen verfrüht sind.