Im April 2026 wurde die Kryptoplattform Mercor zum Opfer eines Cyberangriffs, der auf die Lieferkette für künstliche Intelligenz abzielte. Laut dem Unternehmen Halborn Security Research steht der Vorfall in direktem Zusammenhang mit einem Datenleck oder einer Sicherheitsverletzung in der Software LiteLLM.

Dieser Fall demonstriert einen neuen Bedrohungsvektor für die Kryptoindustrie, bei dem Schwachstellen in externen KI-Tools die zugrunde liegenden Protokolle kompromittieren können. Der Angriff unterstreicht die Risiken der Integration externer Bibliotheken für maschinelles Lernen in Finanzsysteme ohne ausreichende Isolierung.

Derzeit basieren die Informationen über den Vorfall ausschließlich auf der ersten Analyse von Halborn. Das Fehlen einer unabhängigen Bestätigung durch andere Quellen oder eines detaillierten technischen Berichts schränkt die Möglichkeit einer vollständigen Bewertung des Schadensausmaßes und des Exploitationsmechanismus ein.