Das Entwicklerteam von Bitcoin Core hat Informationen zur Schwachstelle CVE-2024-52911 veröffentlicht, die im Skript-Interpreter entdeckt wurde. Der Fehler war in allen Client-Versionen vorhanden, die nach Version 0.14.0 und vor Version 29.0 veröffentlicht wurden. Das Problem bestand darin, dass ein Knoten bei der Validierung eines speziell konstruierten Blocks versuchen konnte, auf Speicher zuzugreifen, der vom System bereits freigegeben worden war.

Während des Prozesses der Transaktionsprüfung werden notwendige Daten vorberechnet und im Cache gespeichert. Für bestimmte fehlerhafte Blöcke bestand jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass diese Daten gelöscht wurden, während ein Hintergrund-Validierungsprozess noch darauf zugriff. Dies schuf eine Bedingung für instabile Softwareausführung.

Ein Angreifer, der über die Rechenleistung verfügte, um einen Block mit ausreichendem Proof-of-Work zu minen, konnte diesen Defekt nutzen, um betroffene Netzwerkknoten zwangsweise abzuschalten. Der Angriff erforderte keinen direkten Zugriff auf den Server des Opfers, sondern wurde über den Mechanismus der Akzeptanz neuer Blöcke der Blockchain durchgeführt.