Laut einem Bericht von Cointelegraph unter Berufung auf Reuters hat Binance den russischen Behörden Transaktionsaufzeichnungen und Dokumente zur Identitätsbestätigung von Kunden übergeben. Diese Materialien wurden später in einem Verfahren wegen Finanzierung des Terrorismus gegen Yuri Belenkiy verwendet.

Der Bericht gibt nicht an, wann genau Binance die Daten übergeben hat, auf welcher Grundlage dies geschah und welche Rolle die spezifischen Aufzeichnungen in dem Verfahren spielten. Zudem liegen im verfügbaren Quellenpaket keine Stellungnahmen von Binance, den russischen Behörden oder Belenkiy selbst vor.

Die Geschichte ist für Nutzer zentralisierter Börsen von Bedeutung: Informationen zur Identität und zu Transaktionen könnten Teil von Materialien in strafrechtlichen Ermittlungen werden. Dies bestätigt nicht automatisch die Rechtmäßigkeit der Datenübermittlung oder die Begründetheit der Vorwürfe – für eine Bewertung sind Primärdokumente und die Positionen aller beteiligten Seiten erforderlich.